Evas Yogabasis-blog

Blogbeitrag vom 17.01.2018 – Maskenfall statt maskenball


Von schrillen Verkleidungen, buntem Konfetti, durchtanzten Partynächten und was der schlaue Fuchs Patanjali dazu sagt

 

 

Komm, lass uns spielen!
Was kommt dir als Erstes in den Sinn, wenn du an Fasching denkst? Hm?
Vermutlich Wurfschlangen und laute Musik. Dass da immer noch die Marmeladenflecken vom letzten Jahr das Piraten/Prinzessinnen-Kostüm deines Kindes zieren und dieses tunlichst in die Reinigung muss. Also das Kostüm - nicht das Kind. Obwohl...
Du denkst an durchtanzte Nächte. Alkohol. An Faschingskrapfen und dass spätestens ab dem Aschermittwoch kein Zucker mehr auf den Teller kommt. Du verspürst ein unbändiges Gefühl von Freiheit. Immerhin ist es so reizvoll für einen Tag in eine andere Rolle zu schlüpfen. Nicht du selbst zu sein. Nicht Mutter oder Vater, Tochter oder Sohn, Freund oder Freundin. Nicht Arbeitnehmer oder -geber. Weder freundlich, noch schlau. Weit entfernt von gut erzogen oder angepasst. Einfach nur frei.
Frei von Verantwortung. Frei von Mustern. Frei von Erwartungen.
Alles was zählt ist der Moment. Das Hier und Jetzt.
Aber ist es nicht schade, wenn wir auf dieses Gefühl 364 Tage warten müssen? Da frag ich mich schon: Geht das nicht schneller?

 

Den ganzen Text, sowie die gesammelten Werke findest du unter https://suchenachdemsinn.wordpress.com